Die Rekorde vom Borussia Dortmund

Der deutsche “Ballspielverein Borussia 09 e.V. Dortmund”, wurde im Jahre 1909 gegründet. In der ersten Saison 1911/12 in der untersten Spielklasse, konnte sich der Verein den ersten Platz sichern und in die B-Klasse aufsteigen. In 1912 haben sich die Dortmunder Vereine Deutsche Flagge, Britannia und Rhenania, dem Verein der Borussen angeschlossen. In der Saison 1913/14 konnte Borussia Dortmund zum ersten Mal in die A-Klasse aufsteigen.

Zu der damaligen Zeit die höchste Spielklasse Deutschlands. Als der Direktor einer Union-Brauerei mit dem Namen Heinz Schwaben, 1923 die Position des Vorsitzenden übernahm, wurde der “Borussia-Sportplatz” zu einem Stadion umgebaut, das 10.000 Besucher fasste. Schon drei Jahre später in 1926, gewann der BVB Dortmund in der zweiten Bezirksklasse die Vizemeisterschaft und stieg in die bis dahin höchste Spielklasse auf. Nach einigen eher erfolglosen Jahren, gelang den Borussen erst in der Saison 1935/36 wieder den Aufstieg in die höchste Klasse.

Das Aufsteigen in die Gauliga

Zu einem der größten Erfolge des Dortmunder Vereins, gehört zur Zeit des Nationalsozialimus, das Aufsteigen in die Gauliga. Mit dem Trainern namens Ernst Kuzorras und Fritz Thelen, einem ehemaligen Stürmer von Schalke, trat der BVB in der Saison 1935/36 bereits als professioneller Verein an. Thelen erreichte in dieser ersten Spiel-Saison den Aufstieg in die beste Klasse. In den nachfolgenden Spielzeiten konnte der BVB mehrere Male die Vizemeisterschaft in der Gauliga erreichen. In 1939 gewann der BVB mit der A-Jugend die westdeutsche Meisterschaft sowie die Westfalenmeisterschaft.

Einer der bis zu dem Zeitpunkt größten Erfolg des fast vierzigjährigen Bestehens, konnte dem BVB in der 2. Nachkriegssaison gelingen. Als Staffelsieger gewann Borussia einem 3:2-Sieg gegen FC Schalke und somit die Westfalenmeisterschaft. Borussia Dortmund konnte so am 18. Mai in 1947 die Wende in der Fußball-Geschichte in Westdeutschland und im Ruhrgebiet einleiten.

Die Vormachtstellung des Vereins FC Schalke 04 war von da an gebrochen. Nach dem wichtigen Sieg gegen die Schalker, übernahm der BVB im westlichen Teil der deutschen Fußballwelt die erstmalige Führung. Borussia galt als erfolgreichster Verein in der gerade begonnenden Oberliga West. In der folgenden Saison 1947/48 sowie die Spielzeit in 1948/49, konnte sich der Verein Borussia Dortmund den Deutschen Meistertitel holen.

In der Spielzeit 1955/56 war es in der Vereinsgeschichte des Borussia Dortmunds möglich, den bis dahin erfolgreichsten Titel zu erkämpfen. Im Finale der deutschen Meisterschaft siegte der Club im Berliner Olympiastadion vor zirka 75.000 Besuchern mit einem 4:2 gegen den Karlsruher SC und wurde so das erste Mal Deutscher Meister. Als ebenso sehr erfolgreich, ist das Endspiel gegen Hamburger SV für die damalige deutsche Meisterschaft in 1957 zu sehen. Der BVB siegte mit einem 4:1. Zudem konnten sich die Borussen die sechste Westmeisterschaft sichern.

bvb gauliga

Zwischen den Westmeisterschaften

Erst 1963 zog Borussia Dortmund wieder ins Endspiel für die Meisterschaft in Deutschland ein und gewann gegen die Kölner in Stuttgart mit einem 3:1. Ebenso in 1963 erreichten die Borussen zum zweiten Mal das Finale im begehrten DFB-Pokal und schlugen in Hannover den Alemannia Aachen mit einem 2:0 und wurden Deutscher Pokalfinalist. Wegen einer Heimniederlage gegen dem 1860 München reichte es in der Saison 1965 jedoch nur zum Vizemeister.

Doch konnte der BVB bis dato seinen größten Triumph feiern. Im Europapokal der Pokalsieger setzten sich die Borussen mit einem 2:1 nach einer Verlängerung gegen den FC Liverpool durch und wurden als erster deutscher Club Europapokalsieger. Daraufhin ist es um Borussia Dortmund einiges ruhiger geworden. Besonders wichtig für den zukünftlichen Dortmunder Profifußball war die Fertigstellung des Westfalenstadions, dass für die Fußball-Weltmeisterschaft in 1974 erbaut wurde. Erneut verstärktes Interesse kam für den Verein auf.

Mithilfe der durchschnittlich 25.000 Zuschauer täglich, war Dortmund in der Lage das Halbfinale des herbeigesehnten DFB-Pokals zu erreichen. Ebenso gelang der Wiederaufstieg in die 1. Bundesliga. Mit Trainer Udo Lattek in 1979, glückte dem BVB das Erreichen des Halbfinales im DFB-Pokal.

Deutscher Vizemeister

In 1981/82 qualifizierte sich der BVB wieder für den Europapokalwettbewerb. In 1986/87 nahm der Dortmund am UEFA-Pokal teil. In 1988/89 gewann das Team unter Trainer Köppel erneut den DFB-Pokal. Dortmund besiegte Werder Bremen mit einem 4:1. In 1989, seit Bestehen der 1. Bundesliga, spielte die Borussia unter Hitzfeld ihre mit erfolgreichste Saison und wurde Deutscher Vizemeister. Ebenso wurde das Finale im UEFA-Pokal erreicht.

In der Saison 1994/95 konnten die Borussen den Deutschen Titel vor Werder Bremen gewinnen. Mit 500.000 Fans feierte der Club in den Straßen von Dortmund, was als größte Meisterfeier in die deutsche Fußballgeschichte eingegangen ist. Ebenso in 1995/96 konnte der BVB den Deutschen Meistertitel erringen. Am 33. Spieltag glückte mit einem 2:2 gegen 1860 München schlußendlich die Führung in der Tabelle. Zu einer der bisher erfolgreichsten Spielzeit in der Vereinsgeschichte des BVBs gehört die Saison 1996/97.

Borussia gewann die Champions League gegen Juventus Turin im Münchener Olympiastadion mit einem 3:1. Im Dezember 1997 besiegte der BVB das Team Cruzeiro Belo Horizonte mit einem 2:0 und holte den Weltpokal in Tokio. 1998 ging es nochmal ins Halbfinale der Champions League. urn-newsml-dpa-com-20090101-161123-99-281068-large-4-3

Der sechste deutsche Meisterschaftstitel

In 2002 errang der BVB den sechsten deutschen Meisterschaftstitel. In der gleichen Saison konnte die Borussia das Finale im UEFA-Pokal erreichen. In der Spielzeit 2007/08 zog Borussia wieder beim DFB-Pokal ins Finale. Unter Trainer Klopp brachte die Saison 2010/11 den Dortmundern die siebte siegreiche deutsche Meisterschaft. Mit einem Bundesligarekord in 2011/12 konnte der BVB den Deutschen Meistertitel mit 81 Punkten aufstellen.

Auch das Finale im DFB-Pokal wurde in der gleichen Saison erreicht. Durch Heimsiege während der Champions League 2012/13, brachte sich Dortmund wieder ins Finale. Als Vizemeister gewann der Verein mit 4:2 in 2013 im DFL-Supercup gegen den 1. FC Bayern München und im eigenen Stadium mit einem 2:0-Sieg.

Dies machte den Verein zum alleinigen Rekordsieger des bekannten Wettbewerbs. Zudem erlangte der Club in der Bundesliga auf den zweiten Platz. In der Saison 2014/15 zog Borussia ins DFB-Pokal-Finale gegen Bayern ein. In der Saison 2015/16 unter Trainer Thomas Tuchel konnte die Mannschaft den zweiten Tabellenplatz in der Bundesliga erreichen. Auch in der Saison 2016/17 wurde der Club Deutscher Superpokalfinalist.

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