drei schwarz-weiß Fußball

Das heutige Spiel gegen die TSG Hoffenheim fand in der PreZero Arena vor 6030 Zuschauern statt. Lucien Favre überraschte dabei mit seiner Aufstellung, da er Brandt anstelle von Haaland in die Spitze setzte und den Norweger pausieren ließ. Auch Dahoud fand in der Startelf wieder, welcher zuletzt nur als Teilzeitkraft tätig war. Bei der TSG musste man aufgrund einer Corona Infektion auf Kramaric verzichten, welcher die Borussia im letzten Aufeinandertreffen mit vier Toren abschoss.

PreZero Arena Fußballstadion bei Nacht
Simon Hofmann, CC BY-SA 4.0 https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0, via Wikimedia Commons – cropped

Harmlose erste Halbzeit

Die Hoffenheimer konnten schon nach vier Minuten den ersten Abschluss verbuchen, doch Gaćinović verfehlte nur knapp das Tor. Auch auf der anderen Seite konnten die Dortmunder immer wieder für Gefahr sorgen und so gab es einen munteren Schlagabtausch beider Teams. Die TSG wirkte in den ersten 30 Minuten allerdings gefährlicher und der BVB konnte erst danach das Spiel unter Kontrolle bekommen. Tore gab es trotzdem nicht in der ersten Halbzeit und so ging es mit 0:0 in die Pause. Einziger Wermutstropfen für die Borussia ist die Verletzung von Piszczek, der sich bei einem Duell mit Posch am Kopf verletzte und für Delaney ersetzt wurde.

Der BVB erhöht das Tempo in der zweiten Hälfte

Borussia Dortmund kam sehr schwungvoll aus der Kabine und zeigte, dass sie die drei Punkte mit ins Ruhrgebiet nehmen wollen. Die TSG Verteidigte jedoch sehr konzentriert und machte es der Borussia lange Zeit schwer gefährliche Torchancen herauszuspielen. Lucien Favre reagierte in der 65. Minute und sorgte mit der Einwechslung von Marco Reus und Erling Haaland, für Sancho und Brandt, für mehr Durchschlagskraft im BVB Angriff. Es dauerte aber einige Zeit bis beide für den Unterschied sorgen konnten, da sich die Hoffenheimer gut auf das Duo umstellen konnte. In der 76. Minute machte sich die Einwechslung bezahlt, als Halland den Ball am herausstürmenden Baumann zu Reus querlegte, welcher den Ball dann nur noch ins leere Tor zum 1:0 einschieben musste. Hoffenheim hatte nach diesem Gegentreffer keine Kraft, um auf den Ausgleich zu spielen und Dortmund hätte das Spiel früher Entscheiden können. Allerdings ließen Haaland, Reyna und Guerreiro beste Chancen ungenutzt.

Anstrengende Wochen stehen bevor

Der 4. Spieltag war der Auftakt zu einem Spiele Marathon, da in den kommenden 22 Tagen sieben Spiele anstehen. Die neun Punkte in der Bundesligatabelle werden dem BVB dafür sicherlich genügend Motivation auf den Weg geben. um diese auch erfolgreich zu bestreiten. Am Dienstag reist die Borussia nach Rom und trifft im Champions League Spiel auf ihren ehemaligen Stürmer Ciro Immobile. Die Hoffenheimer können sich noch bis Donnerstag ausruhen bevor sie Roter Stern Belgrad in der Europa League empfangen.