Das RheinEnergieStadion in Köln war Austragungsort des Europa League Finale zwischen FC Sevilla und Inter Mailand. Beide Mannschaften sehen auf dem Papier ausgeglichen aus, doch die Mailänder haben die etwas bessere Form, was die letzten beiden Spiele bewiesen haben.

Nach dem Anpfiff ging es sofort mit viel Tempo los und schon in der 5. Minute durfte Lukaku zum Elfmeter antreten, nachdem er selber gefoult wurde. Diesen verwandelte er flach ins linke untere Eck zum 1:0.

Die Spanier ließen sich jedoch von dem frühen Gegentreffer nicht beeindrucken und erhöhten immer mehr das Tempo. So kamen sie schon in der 12.Minute durch de Jong zum 1:1. Was dabei auffiel war die ungewohnt passiv verteidigende Mailänder Defensive.

Inter war nach dem Ausgleich wieder das bestimmende Team aber in der 33.Minute war erneut de Jong zur Stelle und köpfte, nach einem hervorragenden Freistoß, den Ball zum 2:1 ins Tor.

Auf eine Antwort musste man erneut nicht lange warten und Godin köpfte in der 35.Minute, ebenfalls nach einem Freistoß, zum 2:2 Ausgleich. Bis zur Halbzeit blieb es dann ruhig und beide Teams gingen mit diesem Ergebnis zur Halbzeit.

Die zweite Hälfte startete etwas ruhiger als die Erste und die Italiener versuchten mit mehr Ballbesitz die Kontrolle zu erzwingen, allerdings kommt durch den Ballbesitz keine gefährliche Torchance zu Stande.

Bis zur 74.Minute war der FC Sevilla fast komplett abgemeldet, doch dann bekamen die Spanier wieder einen Freistoß, in aussichtsreicher Position zugesprochen. Genau diesen Freistoß bekommt Inter nicht geklärt und Diego Carlos setzt aus zwölf Metern zum Fallrückzieher an, den Lukaku unhaltbar zum 3:2 abfälschte.

Direkt nach dem Rückstand wechselte Inter drei frische Offensivkräfte ein, doch bis zum Ende konnte nur eine Chance herausgespielt werden, welche in der 82.Minute zu unkontrolliert zu Ende gespielt wurde.

Nach 90+6 Minuten hieß der Sieger der Europa League 2020 verdient, zum sechsten Mal, FC Sevilla. Die Spanier krönen damit ihre starke Saison. Inter Mailand muss stattdessen, nach der knapp verpassten Meisterschaft, mit der nächsten Enttäuschung umgehen.