Am Sonntag trifft im Estádio da Luz Paris Saint Germain auf den FC Bayern München, um den Champions League Sieger 2020 zu bestimmen. Was allerdings jetzt schon feststeht ist, dass erneut ein deutscher Trainer für den Sieg verantwortlich sein wird.

Schaut man dabei nur auf die Statistik gehen die Franzosen als Favorit ins Rennen. In bisher acht Begegnungen, gewannen die Franzosen fünf und verloren nur drei, bei einem Torverhältnis von 11:12 für Paris.

Doch das Auftreten der Münchner seit dem Restart und vor allem im Spiel gegen den FC Barcelona zeigt, dass die Münchener in bestechender Form sind. Dazu kommen 100 geschossene Tore bei nur 32 Gegentreffern, die die Bayern zur 30. Meisterschaft geführt haben. Paris sollte also von Anfang an hellwach auf dem Spielfeld stehen, denn es ist nicht nur Robert Lewandowski der in dieser Mannschaft Tore schießen kann.

In Frankreich endete dagegen die Saison für Paris schon nach 27 Spieltagen. Zu diesem Zeitpunkt waren sie der Konkurrenz auf Platz zwei bereits um zwölf Punkte enteilt, bei einem ebenso starken Torverhältnis von 75:24. Vor allem die Offensive muss sich also bei Paris nicht verstecken, mit Neymar und Mbappé haben sie Spieler in ihrem Kader, die immer ein Tor erzielen können.

Trotzdem scheint das Team der Bayern auf einigen Positionen besser besetzt zu sein als das der Franzosen. Sollten aber einige Kritiker der Meinung sein, dass die Startelf beider Mannschaften mindestens ausgeglichen sei, so muss spätestens bei einem Blick auf die Ersatzbank das Gleichgewicht zugunsten der Bayern kippen.

Eines ist allerdings sicher, das Spiel am Sonntag wird ein Fußballfest, bei dem sich beide Teams eher auf ihre offensive, als auf ihre Defensive verlassen werden.