TSG Hoffenheim Vereinsflagge

Roter Stern Belgrad kam am ersten Spieltag der Europa League nach Sinsheim in die PreZero Arena, um die TSG Hoffenheim herauszufordern. Die TSG ist natürlich in aller Munde, da sie die einzige Mannschaft ist, die Bayern München in den vergangenen Monaten besiegen konnten. In der zugelosten Europa League Gruppe, sollte Hoffenheim keine Probleme bekommen und normalerweise als Gruppensieger in die nächste Runde einziehen.

Hoffenheim mit schwacher ersten Halbzeit

Fußball im Tornetz

Die TSG startete mit guten zehn Minuten und ließ die Serben kaum aus ihrer eigenen Hälfte kommen. Anstatt diesen Druck aufrecht zu erhalten nahmen die Kraichgauer sich zurück und ließen das Spiel aus der Hand gleiten. Beide Teams machten wenig um Angriffe zu starten und das Geschehen verlagerte sich mehr um den Mittelkreis. Kurz vor Ende der ersten Halbzeit kam noch einmal etwas Spannung auf als ein Dabbur Schuss in der 45.Minute nur den Pfosten traf. Roter Stern Belgrad konnte mit dem 0:0 Halbzeitstand sicherlich besser leben als die Hoffenheimer, welche eine gehörige Leistungssteigerung zeigen mussten, um mehr als nur einen Punkt zu gewinnen.

Die TSG erarbeitet sich den Sieg

Zu Beginn der zweiten Halbzeit ähnelte das Spiel dem der Ersten. Als Belgrad anfing etwas mutiger zu werden schlug Hoffenheim zu. In der 64.Minute konterten die Gastgeber und Baumgartner konnte das 1:0 für die Kraichgauer erzielen. Danach war Hoffenheim bis zum Ende in der Defensive gefordert, um die Führung zu halten. Doch die Versuche der Serben waren zu ungenau und so konnte die TSG in der 90.Minute durch einen Treffer von Dabbur den Deckel auf das Spiel setzen.

Durch den 2:0 Sieg von Hoffenheim geht eine sehr erfolgreiche Europapokal Woche zu Ende in der leider nur Borussia Dortmund keine Punkte holen konnte. Für Hoffenheim ist der Sieg hart erarbeitet und zeigte noch viel Verbesserungspotenzial. Nächste Woche müssen die Kraichgauer dann zum KAA Gent reisen, die gegen Liberec eine 0:1 Niederlage kassierten. Zuvor geht es in der Bundesliga aber noch gegen die Corona geplagten Bremer.