Schwarzweiss-Fußball mit der Krone

Die Borussia war nach der Auftaktniederlage vergangene Woche in Zugzwang und musste unbedingt gewinnen. Eine Leistungssteigerung gegen Zenit St. Petersburg musste also Folgen, um der Favoritenrolle in der Gruppe F gerecht zu werden.

Das Spiel begann mit viel Ballbesitz der Borussia und Petersburgern, die sich im eigenen Sechzehner auf das Vereiteln von Torchancen konzentrierten. Wie schon gegen Schalke konnte der BVB das spielerische Übergewicht nicht nutzen, um Torchancen zu erarbeiten. Der positivste Punkt war jedoch, dass der BVB äußerst gut in der Konterabsicherung war und keine Chance für die Russen zuließ. Generell war das Spiel der Borussia zu langsam und zu ideenlos, um mit einer Führung in die Halbzeitpause zu gehen.

Ähnliches Bild in der 2.Halbzeit

weißer und roter Fußball vor Scheinwerfer

Favre veränderte nichts an seiner Aufstellung und setzte darauf den Gegner müde zu spielen, daher änderte sich auch anfangs nichts am Spielgeschehen. Die Rolle des großen Favoriten in der Gruppe F konnte der BVB in keinem Moment des Spiels beweisen. Erst eine unnötige Aktion des Petersburger Verteidigers Karavaev in der 78.Minute brachte die Borussia den drei Punkten nahe. Nach einer Flanke klammerte sich der Russe an Hazard und riss ihn zu Boden, dem Unparteiischen blieb keine andere Möglichkeit als auf Strafstoß zu entscheiden. Diesen Verwandelte Sancho trocken im rechten Eck. Auch dieses Tor änderte nicht viel am Spielverlauf, einzig ein Aussetzer der russischen Verteidiger in der 90.Minute ließ die Dortmunder erneut Jubeln als Haaland zum 2:0 traf.

Nächste Woche wartet dann Club Brügge auf den BVB, die im Spiel gegen Lazio Rom 2:2 spielten. Für den zweiten deutschen Vertreter RB Leipzig lief es gegen Manchester United am Mittwoch hingegen nicht so gut. Die Leipziger verloren mit 0:5.