Im Estádio José Alvalade wurde der Finalteilnehmer von Paris Saint Germain gesucht. Olympique Lyon traf dabei auf den großen Turnierfavoriten FC Bayern München. Die Franzosen, die zuvor schon Juventus Turin und Man City aus dem Turnier warfen, zeigten damit allerdings auch, dass ihnen die Rolle des Underdogs liegt.

Dementsprechend startete auch das Spiel. Lyon hatte bis zur 18.Minute sogar die besseren Torchancen. Doch kurz nach dem Ekambi am Pfosten der Bayern scheiterte, war es Serge Gnabry der an vier Spielern der Franzosen vorbei dribbelte und aus 16 Metern, mit voller Wucht, den Ball links oben im Eck, zum 1:0 versenkte.

Die Bayern wurden anschließend Spielbestimmender und so konnte erneut Gnabry in der 33.Minute zum 2:0 abstauben. Olympique konnte bis zur Halbzeit nichts mehr am Ergebnis ändern und benötigte die Halbzeit, um sich neu auf die zweite Hälfte einzustellen.

Doch Lyon wurde in der zweiten Halbzeit nie wirklich gefährlich, auch Bayern tat nicht mehr als nötig und verwaltete das Ergebnis. In der 88. Minute gingen noch einmal Jubel schrei durch das Stadium, als Lewandowski zum 3:0 traf und damit den Endstand markierte.

Am kommenden Sonntag kommt es damit zum dritten deutsch französischen Duell in dieser Woche, zwischen dem FC Bayern München und Paris Saint Germain und der Champions League Sieger 2020 wird ausgespielt.