Im letzten Viertelfinale der Champions League Finals traf Manchester City auf Olympique Lyon im Estádio José Alvalade. Jeder freute sich bereits auf das Halbfinale zwischen Pep Guardiola und City gegen seinen Ex-Club Bayern München. Doch die Rechnung wurde ohne die Franzosen gemacht.

City begann mit einer veränderten Aufstellung, die dem Spiel der Engländer mehr Probleme bereitete als zu beseitigen. Lyon begann mutig und es entwickelte sich ein spannender Schlagabtausch zwischen beiden Teams. In der 24.Minute zirkelte dann Lyons Cornet den Ball an dem zu weit vor dem Tor stehenden Edersen zum 1:0, ins Tor. Nach dem Rückstand spielte Manchester City auf den Ausgleich, doch sie scheiterten größtenteils an sich selbst. Damit war das 1:0 auch der Halbzeitstand.

Nach Wiederanpfiff war es weiter Man City, die das Spielgeschehen dominierten. Lyon hingegen konnte kaum für Gefahr im englischen Strafraum sorgen. Kevin De Bruyne schoss in der 69. Minute endlich den erlösenden Ausgleich für den Favoriten. Damit waren noch gut 25 Minuten übrig, um den Halbfinaleinzug direkt zu besiegeln.

Diese Chance nutzte allerdings Olympique durch den in der 75.Minute eingewechselten Moussa Dembélé. Dieser tauchte in der 79.Minute frei vor Edersen auf und versenkte cool zum 2:1. City gab sich nach dem erneuten Rückschlag nicht auf und drückte weiter. Der K.O. für City wurde dann von Sterling eingeleitet, der in der 86.Minute, aus fünf Metern das leere Tor nicht traf. Im Gegenzug staubte Dembélé auf der anderen Seite zum 3:1 ab und ließ die Franzosen Jubeln.

Damit stehen zum ersten Mal in der Champions League Geschichte keine Teams aus England, Italien oder Spanien im Halbfinale.