Das zweite Champions League Viertelfinale zwischen RB Leipzig und Atletico Madrid fand im Estádio José Alvalade in Lissabon statt, welches den Halbfinalgegner von Paris Saint Germain bestimmen sollte. Für Leipzig war es das erste Spiel ohne ihren Topstürmer Timo Werner, der sich bereits in London auf die neue Saison mit dem FC Chelsea vorbereitet.

Der Beginn des Spiels war sehr intensiv, doch die Spanier aus Madrid verteidigten wie gewohnt hochkonzentriert. Diese Abwehrleistung und die ungenauen letzten Bälle der Leipziger, sorgten daher kaum für Torchancen. Allerdings konnte auch Atletico nie für Gefahr im Leipziger Strafraum sorgen. Somit gingen beide Teams mit einem 0:0 zur Pause.

Die zweite Hälfte fing ähnlich an wie die Erste, doch in der 51. Minute fanden die Leipziger, durch schnelles Spielen, die erste Lücke in der Abwehr der Spanier und gingen durch Dani Olmo 1:0 in Führung.

Atletico musste nun also mehr zum Spielgeschehen beitragen und schon waren auch die Bullen mehr in der defensive gefordert. Durch die Einwechslung von João Félix wurden die Angriffe Atleticos immer gefährlicher. Dieser holte dann in der 71.Minute einen Foulelfmeter heraus den er selbst zum 1:1 verwandelte.

Atletico wollte nun mit seiner Erfahrung zur Entscheidung kommen, aber Leipzig ließ sich dadurch nicht beeindrucken. Der ebenfalls eingewechselte Adams sorgte dann in der 88.Minute, mit einem abgefälschten Schuss zum 2:1, für den ersten Halbfinaleinzug der Leipziger.